East Cameron Folkcore
In the heavily over-saturated music scene of Austin, TX, a community of musicians formed in one North East neighborhood. Born from fire, raised on whiskey, and bonded by life, love and music, East Cameron Folkcore (ECF) is a collection of individual artists working for a common goal: to create music that resonates, that tells stories, and that speaks the truth. This 11-piece (or oftentimes more) band delivers songs of substance for the downtrodden and misunderstood outsiders of society. ECF performs authentic, American music at its most raw and simple definition: a blend of wide-ranging sounds combining folk, blues, rock, country, jazz, bluegrass and punk that articulates the varied background and influences of all the players. It is a sound that is as familiar as it is totally new to the ears, and it is all their own.
Worst Enemy
In 2011, ECF released their debut LP, "Sound & Fury: Songs in the Key of Love and Death," which nabbed them Album of the Year in the Austin Chronicle's 2011 Critics Poll. In March of 2012, ECF was selected as an official artist of the SXSW Music Festival and built on that momentum by releasing "The Sun Also Rises" EP in May of that year. Though recorded at Sun Studios during the same sessions as the collective's more somber debut, this EP offered the fast-paced, chaotic energy that has become synonymous with the band's live performances.
Salinger Is Dead
After capping off their tour in support of "The Sun Also Rises" with Free Press Summer Fest in Houston, ECF returned to the studio in the summer of 2012 with a blank canvas and came out with a record that is sonically and lyrically groundbreaking. Drawing heavy influence from self-introspection and the social and political upheaval that is brooding in the underbelly of the outskirts that is the underground of America, FOR SALE exposes a matured subject matter and writing style from multiple members, all layered through complex instrumentation and arrangements. Slated for release in February 2013, FOR SALE focuses on the lamentations and struggles of all the members, who, though growing older, still find themselves crippled by student loan debts, a choking economy, and a society and government that continuously labels them as outcasts.
(With great thanks to them.)
Robin Hoods (Rise)
Wann? Das ist die große Frage, die hinter dieser Platte steht.
Wann, verdammt? Wann ist das Fass so voll, dass es überläuft?
Denn die Tropfen plätschern stetig: Auf dem Tahrir-Platz in Kairo. In den Zelten vor der Wall Street. In Madrid und in Belfast, in Athen und in Rio.
Die jungen Türken im Gezi-Park in Istanbul. Der Rentner, der in Stuttgart mit Wasserwerfern fast blind geschossen wird. Die Bloggerin im Knast von Tunis: Das sind die direkt Betroffenen. Indirekt betroffen sind wir alle – oder sollten es zumindest sein, wenn es nach East Cameron Folkcore geht.
Das System hat keine Fehler. Das System ist der Fehler.
Also singt uns diese wild gewordene Horde auf "For Sale" zehn Lieder vom Anfang der Proteste, vom Ende des Kapitalismus und von der Mitte der Gesellschaft (also von uns, wenn wir ehrlich sind), die man gar nicht fest genug am Kragen packen und gar nicht laut genug anbrüllen kann, bis der Lethargiepanzer bröckelt.
Um die Maschine zu stoppen, die einen krank im Herzen macht, muss man sich mitten hineinwerfen, die Räder anhalten, die Hebel blockieren: Mit einem Zitat von Mario Savio, dem Wortführer der US-Studentenproteste in den 1960ern, machen East Cameron Folkcore gleich zu Beginn klar, in welcher Tradition sie stehen. Da tut es dann auch nichts zur Sache, dass die Heydays von Protestsängern wie Bob Dylan oder Phil Ochs bald 50 Jahre zurückliegen und auch die letzte große Dagegen-Kultur namens Punk schon vor über drei Jahrzehnten losging. Denn manche Dinge kann man nicht oft genug sagen. Beziehungsweise schreien. Und konstruktiver als die Adorno-Losung "Es gibt kein richtiges Leben im falschen" ist der Ansatz von Savio allemal. Für bequeme Resignation, Zynismus und den Rückzug ins Private sind East Cameron Folkcore trotz aller Zweifel und Verlockungen dann doch nicht zu haben.
Sallie Mae
Wohl aber für eine Dreiviertelstunde Kraftmeierei und Inferno. Der Bandname spricht hier tatsächlich Bände: Mit der Energie und dem Zorn einer Hardcore-Band haut uns dieses elfköpfige Monster ungemein eingängige Melodien in die Birne. Die können zwar Folk-Wurzeln haben, müssen es aber nicht. Denn Stilgrenzen interessieren hier nur am Rande. Rock oder Punk, Folk oder Country, düstere Besinnung oder testosterongeladener Nackenschwinger: "All music is folk music", glaubt die Band, und wirft alles, was sie hat, in die Waagschale. Banjos und Mandolinen. Cellos und Posaunen. Und natürlich Gitarren, Gitarren, Gitarren. Es wird laut, und dann noch mal ein Stück lauter. Der Pegel tief in den roten Bereich gezerrt. Weil einem, klar, die ganzen Ficker mit ihren zugekleisterten Ohren sonst nicht zuhören.
Vergleiche zu finden, ist schwierig. Murder By Death nach dem Tupamaros-Trainingscamp? Eleven statt Two Gallants? Gogol Bordello im Bourbon-Rausch? Auf eine gewisse Art vereinen East Cameron Folkcore die Stärken von Jack White und Conor Oberst, klingen manchmal wie die imaginierten White Striped Bright Eyes, deren Blick nach außen statt nach innen gerichtet ist. So muss man sich eine linksalternative E Street Band vorstellen – nur dass diese aus Austin, Texas, stammt und nicht in voll besetzten Stadien, sondern in illegal besetzten Häusern aufspielt. Doch im Gegensatz zu den eben genannten gibt es hier keinen künstlerisch dominierenden Charakter. Diese Schlange hat elf Köpfe, die Stärke kommt aus dem Kollektiv. Bier und Saiten, Gesang und Schlafplatz: Was geht, wird geteilt.
Inhaltlich reichen die Bezüge von Robin Hood bis zu Radiohead, von Amerikas bekanntestem Haijäger bis zu den Sklaven in Gizeh, von Ritalin zu Buddha, von Arbeiteraufständen zu christlichen Predigern. "Sallie-Mae" ist eine mitreißende Anklage an das Finanzierungssystem der US-Hochschulen, das zehntausende von Studenten in die Schuldenfalle zwingt. Höchst sperriges Thema, höchst stimmige Umsetzung: Am Schluss ist die Faust oben, das Hemd durchgeschwitzt und die Erkenntnis gewonnen, wie sehr Banjos und Cellos rocken können. Bei "Don't Choke" wird in den Trümmern DooWop getanzt: Harmonisch-liebliche Backgroundgesänge und klassisches Fifties-Songwriting á la Drifters, aber eben auch diese Stacheldrahtstimme, die irgendwo zwischen Tom Waits und Jeff Clayton herumirrt. Spannung und Erlösung. Katharsis und Triumph: Hier kommt alles zusammen. Und auch ein eher privater Song wie "Worst Enemy", der als Weckruf an den saufenden Kumpel verstanden werden kann, bekommt eine politische Facette: "No one's born a victim" heißt es hier. Wer darauf aus ist, kann für alles einen Schuldigen finden. Bleibt nur die Frage, ob sich jemals etwas ändert, wenn man statt sich selbst immer nur die anderen in die Pflicht nimmt? Die Ambivalenz des 21. Jahrhunderts, diese Zerrissenheit zwischen Hirn und Herz, zwischen Pflasterstein, Online-Petition und "Homeland"-auf-dem-Sofa-Glotzen, spiegelt sich nicht zuletzt im Albumtitel "For Sale" wider. Hier hat man es mit einer Band zu tun, die sich vollkommen bewusst ist, in welcher Zeit und unter welchen Umständen sie sich zu Wort meldet: Ihr könnt unsere Platten kaufen, aber niemals unsere Ideale.
Sheep
Nach 45 atemlosen Minuten endet "For Sale" mit einem letzten Donnerschlag. "Director's Cut" formuliert zunächst einmal die scheinbare Ausweglosigkeit: "We dont have a say in this director's cut / We all play a part but we're all getting fucked." Aber der Kopf bleibt eben nicht im texanischen Wüstensand stecken, mit Pauken und Trompeten machen sich East Cameron Folkcore ins gelobte Land aller Rockmusiker auf. Dorthin, wo es Exzesse, Schnaps, die netteren Menschen und die bessere Musik gibt: " So I hope you know we're all going to hell / If in fact we're not already there / Then I still wish you well". Wenn so die Hölle klingt, kommen wir sehr gerne mit.
Ingo Neumayer (Danke ich bin so frei deine Worte zu verwenden, weil besser hätt ichs auch nicht sagen können.)
Direkt von der Label-Homepage Grand Hotel Van Cleef
Grand Hotel Van Cleef
Music is an art form whose medium is sound and silence. The word derives from Greek μουσική (mousike; "art of the Muses"). To many people in many cultures, music is an important part of their way of life. So it is for us: Enjoy our Panopticon of MUSIC. (And every kind of other art too. :-)
Friday, 25 April 2014
Thursday, 3 April 2014
OANAFUFFZG
Back on track.
Entschlossen in Zukunft wieder mal mehr zu schreiben. Daumen halten. :-)
Als Wiedereinstieg eine kleine Vorschau auf das OBS 18 in Beverungen. Ein kleines, feines Festival welches uns letztes Jahr das erste Mal beeindruckt hat.
Hier die Running Order:
Freitag, 06. Juni
17:30 – 18:40 RAH RAH
Kanadische Indie-Rock Band; gegründet 2005, drei Alben;
Rah Rah – Prairie Girl
Rah Rah – Prairie Girl (kann auch in Deutschland angeguckt werden)
19:10 – 20:20 LINGBY
Aus Köln; Indie-Pop; gegründet 2006, ein (zwei) Alben;
Lingby – Like a stone
20:50 – 22:00 REVEREND SHINE SNAKE OIL CO.
Dänische Blues/Jazz/Swing/Crossover Band; gegründet 2007;
Reverend Shine Snake Oil Co. – Belligerent
22:30 – 23:50 GOLDEN KANINE
Schweden; Rock/Folk/Indie; gegründet um die 2004/2005; drei Alben;
Golden Kanine – Climb
* ANNEN MAY KANTEREIT werden in zwei Umbaupausen auf der Minibühne auftreten
Aus Köln; Rock/Pop/Blues; gegründet so um die 2011; ein Album;
AnnenMayKantereit – Wohin Du Gehst
Samstag, 07. Juni
11:30 – 12:30 DANGERS OF THE SEA
Dänemark; Folk/Indie; gegründet 2010; ein Album;
Dangers Of The Sea – Sheer Desperation
13:00 – 14:00 THE ANIMEN
Schweiz; Rock'n Roll; gegründet: frisch; ein Album;
The Animen – My Pretty Ballerina
14:30 – 15:30 DIE HÖCHSTE EISENBAHN
Deutschland; Singer/Songwriter/Pop/Rock; gegründet 2011; ein Album;
Die höchste Eisenbahn – Was machst du dann
16:00 – 17:00 MOZES & THE FIRSTBORN
Niederlande; Garage Rock/Grunge; noch sehr frisch; ein Album;
Mozes And The Firstborn – I Got Skills
17:30 – 18:30 MISTER & MISSISSIPPI
Niederlande; Folk; auch sehr frisch; ein Album;
Mister And Mississippi – Northern Sky
19:00 – 20:10 NAKED LUNCH
Österreich; Rock/Pop; gegründet 1991; 6 Alben;
Naked Lunch – Military Of The Heart
20:40 – 21:55 THE BUILDERS & THE BUTCHERS
USA; Folk-Rock; gegründet 2005; 7 Alben;
The Builders And The Butchers – Lullaby
22:30 – 23:50 WOVENHAND
USA; Americana; gegründet 2001; 10 Alben;
Woven Hand – Dirty Blue
* RICHARD JOHNSTON wird in zwei Umbaupausen auf der Minibühne auftreten.
USA; Country-Blues; schon lange aktiv; 2 Alben;
Richard Johnston – Work Me Baby
Sonntag, 08. Juni
11:30 – 12:40 surprise act
Surprise, Surprise. Daher ein Link zum letztjährigen Surprise Act. War genial!
Murder By Death – As Long As There Is Whiskey In The World
13:10 – 14:10 RUE ROYALE
UK; Indie-Folk; gegründet 2003; 3 Alben;
Rue Royale – Guide To An Escape
14:40 – 15:40 KESTON COBBLERS’ CLUB
UK; Folk; gegründet 2009; zero Alben
Keston Cobblers' Club – Beam
16:10 – 17:10 DAVID LEMAITRE
Bolivien; Singer/Songwriter; seit 2013 solo; ein Album;
David Lemaitre – Megalomania
17:40 – 18:40 PINK MOUNTAINTOPS
Kanada; Rock; gegründet 2003; 3 Alben;
Pink Mountaintops – Ambulance City
19:10 – 20:20 BIRTH OF JOY
Niederlande; Rock; gegründet 2005; 5 Alben;
Birth Of Joy – Three Day Road
20:50 – 22:00 GALLON DRUNK
UK; Alternative Rock; gegründet 1988; 8 Alben;
Gallon Drunk – Before The Fire
22:30 – 23:45 WALLIS BIRD
Irland; Folk-Rock; seit 2005/2006; drei Alben;
Wallis Bird – In Dictum
* THE GOHO HOBOS werden in zwei Umbaupausen auf der Minibühne auftreten.
Deutschland; "cheesy country"; aktiver als aktiv; ungezählte Alben;
The Goho Hobos – Hey Joe
Und den Matsch lassen wir diesmal zu Hause. :-)
P.S. Die Bilder habe ich Random aus dem Netz. Hoffentlich hat keiner was dagegen. Ansonsten melden.
Entschlossen in Zukunft wieder mal mehr zu schreiben. Daumen halten. :-)
Als Wiedereinstieg eine kleine Vorschau auf das OBS 18 in Beverungen. Ein kleines, feines Festival welches uns letztes Jahr das erste Mal beeindruckt hat.
Hier die Running Order:
Freitag, 06. Juni
17:30 – 18:40 RAH RAH
Kanadische Indie-Rock Band; gegründet 2005, drei Alben;
Rah Rah – Prairie Girl
Rah Rah – Prairie Girl (kann auch in Deutschland angeguckt werden)
19:10 – 20:20 LINGBY
Aus Köln; Indie-Pop; gegründet 2006, ein (zwei) Alben;
Lingby – Like a stone
20:50 – 22:00 REVEREND SHINE SNAKE OIL CO.
Dänische Blues/Jazz/Swing/Crossover Band; gegründet 2007;
Reverend Shine Snake Oil Co. – Belligerent
22:30 – 23:50 GOLDEN KANINE
Schweden; Rock/Folk/Indie; gegründet um die 2004/2005; drei Alben;
Golden Kanine – Climb
* ANNEN MAY KANTEREIT werden in zwei Umbaupausen auf der Minibühne auftreten
Aus Köln; Rock/Pop/Blues; gegründet so um die 2011; ein Album;
AnnenMayKantereit – Wohin Du Gehst
Samstag, 07. Juni
11:30 – 12:30 DANGERS OF THE SEA
Dänemark; Folk/Indie; gegründet 2010; ein Album;
Dangers Of The Sea – Sheer Desperation
13:00 – 14:00 THE ANIMEN
Schweiz; Rock'n Roll; gegründet: frisch; ein Album;
The Animen – My Pretty Ballerina
14:30 – 15:30 DIE HÖCHSTE EISENBAHN
Deutschland; Singer/Songwriter/Pop/Rock; gegründet 2011; ein Album;
Die höchste Eisenbahn – Was machst du dann
16:00 – 17:00 MOZES & THE FIRSTBORN
Niederlande; Garage Rock/Grunge; noch sehr frisch; ein Album;
Mozes And The Firstborn – I Got Skills
17:30 – 18:30 MISTER & MISSISSIPPI
Niederlande; Folk; auch sehr frisch; ein Album;
Mister And Mississippi – Northern Sky
19:00 – 20:10 NAKED LUNCH
Österreich; Rock/Pop; gegründet 1991; 6 Alben;
Naked Lunch – Military Of The Heart
20:40 – 21:55 THE BUILDERS & THE BUTCHERS
USA; Folk-Rock; gegründet 2005; 7 Alben;
The Builders And The Butchers – Lullaby
22:30 – 23:50 WOVENHAND
USA; Americana; gegründet 2001; 10 Alben;
Woven Hand – Dirty Blue
* RICHARD JOHNSTON wird in zwei Umbaupausen auf der Minibühne auftreten.
USA; Country-Blues; schon lange aktiv; 2 Alben;
Richard Johnston – Work Me Baby
Sonntag, 08. Juni
11:30 – 12:40 surprise act
Surprise, Surprise. Daher ein Link zum letztjährigen Surprise Act. War genial!
Murder By Death – As Long As There Is Whiskey In The World
13:10 – 14:10 RUE ROYALE
UK; Indie-Folk; gegründet 2003; 3 Alben;
Rue Royale – Guide To An Escape
14:40 – 15:40 KESTON COBBLERS’ CLUB
UK; Folk; gegründet 2009; zero Alben
Keston Cobblers' Club – Beam
16:10 – 17:10 DAVID LEMAITRE
Bolivien; Singer/Songwriter; seit 2013 solo; ein Album;
David Lemaitre – Megalomania
17:40 – 18:40 PINK MOUNTAINTOPS
Kanada; Rock; gegründet 2003; 3 Alben;
Pink Mountaintops – Ambulance City
19:10 – 20:20 BIRTH OF JOY
Niederlande; Rock; gegründet 2005; 5 Alben;
Birth Of Joy – Three Day Road
20:50 – 22:00 GALLON DRUNK
UK; Alternative Rock; gegründet 1988; 8 Alben;
Gallon Drunk – Before The Fire
22:30 – 23:45 WALLIS BIRD
Irland; Folk-Rock; seit 2005/2006; drei Alben;
Wallis Bird – In Dictum
* THE GOHO HOBOS werden in zwei Umbaupausen auf der Minibühne auftreten.
Deutschland; "cheesy country"; aktiver als aktiv; ungezählte Alben;
The Goho Hobos – Hey Joe
Und den Matsch lassen wir diesmal zu Hause. :-)
P.S. Die Bilder habe ich Random aus dem Netz. Hoffentlich hat keiner was dagegen. Ansonsten melden.
Tuesday, 29 October 2013
FUFFZG
Hey Marseilles
Hey Marseilles is an indie rock band from Seattle, Washington.
According to the The Seattle Times, "...Hey Marseilles is a contender for a local rock band to break out in a significant way in 2013."
Elegy
We would like to resign somewhere along a wide mountainside
Sleep the street and sound of marching feet away or hide
We’ll give up on this town, the people who fill the air with their sound
Hear the noise of girls and boys abound. Rejoice.
I love you for your wit, not for the shit you spout in your dreams
Brace the ground and love you’ve finally found in me or leave
The wind won’t wait to blow you down
And leaves can change only so slow
So keep your legs on the concrete ground
The truth to find is in what we don’t know
Rio
Hey Marseilles was founded in 2006 by Matt Bishop and Nick Ward. The duo played together as students at the University of Washington, and were eventually joined by Ward's roommate Philip Kobernik. The three "used to jam at Gasworks Park in the summer and eventually made a few songs and started adding members from there." Hey Marseilles now includes six members, "with the instruments in the mix outnumbering the players."
Hey Marseilles released their first album, To Travels & Trunks, independently on 13 December 2008. It was ranked one of the best Northwest albums of the year. Seattle music blog Three Imaginary Girls said that it was one of their favorite ("if not [their] number one favorite") albums of the year.
Cannonballs
"To Travels and Trunks" was remastered and re-released nationally in the summer of 2010 in cooperation with Onto Entertainment.
The track "Rio" was described as "a worldly chamber-pop gem marked by a full-to-bursting, jauntily percussive sound in which seven people politely clamor to be heard."
Heart Beats
On March 5, 2013, Hey Marseilles released their second full-length album, "Lines We Trace".
Check them out.
Hey Marseilles is an indie rock band from Seattle, Washington.
According to the The Seattle Times, "...Hey Marseilles is a contender for a local rock band to break out in a significant way in 2013."
Elegy
We would like to resign somewhere along a wide mountainside
Sleep the street and sound of marching feet away or hide
We’ll give up on this town, the people who fill the air with their sound
Hear the noise of girls and boys abound. Rejoice.
I love you for your wit, not for the shit you spout in your dreams
Brace the ground and love you’ve finally found in me or leave
The wind won’t wait to blow you down
And leaves can change only so slow
So keep your legs on the concrete ground
The truth to find is in what we don’t know
Rio
Hey Marseilles was founded in 2006 by Matt Bishop and Nick Ward. The duo played together as students at the University of Washington, and were eventually joined by Ward's roommate Philip Kobernik. The three "used to jam at Gasworks Park in the summer and eventually made a few songs and started adding members from there." Hey Marseilles now includes six members, "with the instruments in the mix outnumbering the players."
Hey Marseilles released their first album, To Travels & Trunks, independently on 13 December 2008. It was ranked one of the best Northwest albums of the year. Seattle music blog Three Imaginary Girls said that it was one of their favorite ("if not [their] number one favorite") albums of the year.
Cannonballs
"To Travels and Trunks" was remastered and re-released nationally in the summer of 2010 in cooperation with Onto Entertainment.
The track "Rio" was described as "a worldly chamber-pop gem marked by a full-to-bursting, jauntily percussive sound in which seven people politely clamor to be heard."
Heart Beats
On March 5, 2013, Hey Marseilles released their second full-length album, "Lines We Trace".
Check them out.
Wednesday, 3 July 2013
NÜNAVIERZG
Half Moon Run
“I'm going to be cheeky here and pick one band […] Half Moon Run - potentially one of the most important bands debuting an album this year. It's progressive without being pretentious.” Ben Lovett, Mumford & Sons, in NME on Oct 3rd, 2012
Full Circle
Half Moon Run is a talented young band from Ottawa, Ontario and Comox, British Columbia. It was in a practice studio situated in Montreal’s Mile-End district, through the hardships of time constraints and flat-lined bank accounts, that the trio bonded and created their unique sound, fusing together the restless elements of indie, pop and folk with beautiful rhythmic harmonies, delicate guitar lines and a hint of warm electronica.
Unofferable
Armed with solid training and raw talent, they mix and combine their different musical backgrounds. Their complex arrangements, inspired by both classical and modern composers, are particularly striking to hear and see during their live shows. Devon Portielje’s remarkable voice is beautifully backed up by Connor Molander and Dylan Phillips. Phillips often plays drums and keys simultaneously as Molander and Portielje shuffle between guitar, keys, samplers, and percussion folky three-part harmonies hold down moody, psychedelic arrangements and electronic-infused soundscapes. They have recently welcomed a 4th member on stage, multi-instrumentalist Isaac Symonds, who adds his voice as well as playing guitar, keyboards and percussions.
Call Me In The Afternoon
Currently in the home stretch of an 18 month international tour alongside artists such as Mumford & Sons, Metric, Pat Watson and Of Monsters and Men, the international buzz has hit fever pitch, with Half Moon Run being deemed one of the "Top Bands To See" at SXSW 2013 and performing this summer at Glastonbury, Lollapalooza and Reading festivals. Half Moon Run's debut album Dark Eyes, originally released in Canada by Indica Records in March 2012, has been picked up by Glassnote Entertainment Group who will oversee the global release of DARK EYES in 2013.
Nerve
The album will be launched in France on June 17th through Polydor records, in the United States on July 23rd on Glassnote Records and July 1st in the UK, on Communion/Island Records, and the rest of Europe on Universal.
No More Losing War
(Thanx to Indica Records. :-))
“I'm going to be cheeky here and pick one band […] Half Moon Run - potentially one of the most important bands debuting an album this year. It's progressive without being pretentious.” Ben Lovett, Mumford & Sons, in NME on Oct 3rd, 2012
Full Circle
Half Moon Run is a talented young band from Ottawa, Ontario and Comox, British Columbia. It was in a practice studio situated in Montreal’s Mile-End district, through the hardships of time constraints and flat-lined bank accounts, that the trio bonded and created their unique sound, fusing together the restless elements of indie, pop and folk with beautiful rhythmic harmonies, delicate guitar lines and a hint of warm electronica.
Unofferable
Armed with solid training and raw talent, they mix and combine their different musical backgrounds. Their complex arrangements, inspired by both classical and modern composers, are particularly striking to hear and see during their live shows. Devon Portielje’s remarkable voice is beautifully backed up by Connor Molander and Dylan Phillips. Phillips often plays drums and keys simultaneously as Molander and Portielje shuffle between guitar, keys, samplers, and percussion folky three-part harmonies hold down moody, psychedelic arrangements and electronic-infused soundscapes. They have recently welcomed a 4th member on stage, multi-instrumentalist Isaac Symonds, who adds his voice as well as playing guitar, keyboards and percussions.
Call Me In The Afternoon
Currently in the home stretch of an 18 month international tour alongside artists such as Mumford & Sons, Metric, Pat Watson and Of Monsters and Men, the international buzz has hit fever pitch, with Half Moon Run being deemed one of the "Top Bands To See" at SXSW 2013 and performing this summer at Glastonbury, Lollapalooza and Reading festivals. Half Moon Run's debut album Dark Eyes, originally released in Canada by Indica Records in March 2012, has been picked up by Glassnote Entertainment Group who will oversee the global release of DARK EYES in 2013.
Nerve
The album will be launched in France on June 17th through Polydor records, in the United States on July 23rd on Glassnote Records and July 1st in the UK, on Communion/Island Records, and the rest of Europe on Universal.
No More Losing War
(Thanx to Indica Records. :-))
Wednesday, 12 June 2013
ACHTAVIERZG
Delay Trees are a dream pop group from Helsinki and Hämeenlinna, southern Finland.
HML
The band consists of Rami Vierula (vocals, guitar), Lauri Järvinen (backing vocals, guitar, synth), Onni Oikari (backing vocals, drums) and Sami Korhonen (bass, synth).
Their music is known for ethereal atmosphere and lulling melodies.
Tarantula Holding On
In 2007 a group of friends started to play slow songs together. This group was soon named Delay Trees and these songs formed the core of their first release, 2009’s minimalistic ‘Soft Construction EP’.
Future
‘Soft Construction’ opened new doors for the band with standout tracks such as ‘About Brothers’ and ‘Tarantula/Holding On’ spreading fast around the blogosphere. Blog buzz paved the way for a well-received self-titled debut album that saw daylight in September 2010 (early 2011 in Central Europe, USA, Japan).
About Brothers
After the success of the debut and intense touring around Finland and Central Europe, Delay Trees released ‘Before I Go Go EP’ in August 2011 before taking a short break from touring. During this break the band wrote and recorded new material for their dreamy second album ‘Doze’ which was released in the fall of 2012 via Soliti Records.
Gold
Watch out for them in a venue near you. If you get the chance: BE THERE. :-)
HML
The band consists of Rami Vierula (vocals, guitar), Lauri Järvinen (backing vocals, guitar, synth), Onni Oikari (backing vocals, drums) and Sami Korhonen (bass, synth).
Their music is known for ethereal atmosphere and lulling melodies.
Tarantula Holding On
In 2007 a group of friends started to play slow songs together. This group was soon named Delay Trees and these songs formed the core of their first release, 2009’s minimalistic ‘Soft Construction EP’.
Future
‘Soft Construction’ opened new doors for the band with standout tracks such as ‘About Brothers’ and ‘Tarantula/Holding On’ spreading fast around the blogosphere. Blog buzz paved the way for a well-received self-titled debut album that saw daylight in September 2010 (early 2011 in Central Europe, USA, Japan).
About Brothers
After the success of the debut and intense touring around Finland and Central Europe, Delay Trees released ‘Before I Go Go EP’ in August 2011 before taking a short break from touring. During this break the band wrote and recorded new material for their dreamy second album ‘Doze’ which was released in the fall of 2012 via Soliti Records.
Gold
Watch out for them in a venue near you. If you get the chance: BE THERE. :-)
Friday, 24 May 2013
SIEBNAVIERZG
Orange Blossom Special 17
17. – 19. Mai 2013 in Beverungen
KoMa on Festivaltour.
Das diesjährige Motto des OBS war „Bleiben“.

Oder, in erster Nachbetrachtung: Wie erlebe ich fünf verschiedene Wettersituationen in zweieinhalb Tagen. Denn von Grau in Grau freitags nachmittags gings flugs über in ein Gewitter, dem dann Dauerregen folgte, worauf wieder Grau dran war, dann die Sonne für zwei Stunden rausschaute, dann der graue Nebel einfiel (plus extremem Temperatursturz), worauf sich sonntags morgens wieder grau einstellte und dieses sich dann in das strahlendste Blau änderte, nur um zum Abschluss wieder in strömenden Regen überzugehen.
So empfing uns das OBS zwar nicht ganz mottogemäss, aber ein echter Festivalgeher kann damit leben. Also flugs das Zeltchen aufgebaut. Der Campingplatz liegt idyllisch direkt an der Weser. Schnell ein Radlerchen getrunken und auf zum Festivalgelände. Dieses präsentiert sich ganz kuschelig als Garten der Glitterhouse Records Villa. Die Bühne ist einfach hinter dem Haus aufgebaut worden. Überall gibt es Stände und Sitzgelegenheiten. Und schattenspendende Bäume. :-)

Freitagsprogramm:
17:30 – 18:40 EVENING HYMNS
19:10 – 20:20 STEAMING SATELLITES
20:50 –22:00 TREETOP FLYERS
22:30 – 23:45 SLIM CESSNA’S AUTO CLUB
Die Evening Hymns und die Steaming Satellites haben wir noch verpasst.
Evening Hymns – Dead Deer
Steaming Satellites – Witches
Wir steigen dann zu den Treetop Flyers in den Ring. Diese fünf Jungs aus London schaffen es, britischen Sound mit amerikanischem Westküstensound zu verknüpfen und so Richtung Country Soul zu wandern. Schöne Lieder.
Treetop Flyers – Things Will Change
Slim Cessna, was gibts da noch zu sagen: Wahnsinnig, ist das eine Mischung. Southern-Gospel-Country-Gothabilly, und das als zelebrierte Halbmesse des Irrsinns. Wie dem auch sei: SPIN meinte sie seien die beste Liveband Amerikas. Wir dachten: Ganz cool, wiederholt sich aber irgendwann. Und außerdem: Stell doch mal einer den Regen ab hier!!!
Slim Cessna’s Auto Club – Three Bloodhounds, Two Shepherds, One Fila Brasileiro

Ja. Nörgeln zum Abschluss des ersten Abends. Kalt, nass, müde. Getting better on Saturday.
Samstagsprogramm:
11:30 –12:30 MICK FLANNERY
12:50 – 13:50 DANIEL NORGREN
14:10 – 15:10 THE FABULOUS PENETRATORS
15:30 – 16:30 CAROLINE KEATING
16:50 – 17:10 BOY DIVISION
17:40 - 18:40 SKINNY LISTER
19:10 – 20:15 WE INVENTED PARIS
20:45 – 22:00 NICK WATERHOUSE
22:30 – 23:45 DRY THE RIVER
Samstags morgens. Der Regen prasselt unaufhörlich auf das Zelt. Auf Mick Flannery wird aufgrund des Feuchtigkeitsüberschusses verzichtet.
Mick Flannery – Boston
Nach Frühstückchen im Zelt raffen wir uns auf und statten Daniel Norgren einen Besuch ab. Der 30-jährige Schwede im Holzfällerhemd und Barfuss rockt und bluest sich durch das Mississippidelta des amerikanischen Südens. Erdig, dreckig – so ist Rock’n Roll. :-)
Daniel Norgren – Let Me Go

Die Fabulous Penetrators und Caroline Keating lassen wir dann bei abklingendem Regen, zugunsten eines Lidlbesuches und einem anschließenden Essen beim Chinesen vor Ort, ihr Ding alleine durchziehen.
The Fabulous Penetrators – Invader Invader
Caroline Keating – Old Faithful
Ein Chop Suey (lecker) und ein Bami Goreng (nicht so ganz lecker) später zieht es uns zurück aufs Festivalgelände. Dort haben inzwischen die Hamburger „Boy Division“ die Bühne geentert. Deren Coverversionen sind brachial, rotzig und vor allem megaphonverzerrt. Wer‘s mag.
Boy Division – Can Your Pussy Do The Dog
Danach war Party angesagt. Wer Skinny Lister kennt weiss, dass hier von Anfang bis Ende Gas gegeben wird. Mit teils ältesten englischen, irischen und schottischen Volksliedern (John Kanaka) bringen sie die Menge zum Tanzen, feiern sich selbst und die Lust am Leben. Über allem kreist der „Flagon“ – ein mit Schnaps gefüllter Tonkrug. Liebenswerte Typen – spaßige Musik.
Skinny Lister – Rolling Over

Eher ruhige Klänge ließen daraufhin „We Invented Paris“ folgen. Die sympathischen Schweizer („Ihr sind jo hurageile Siacha“), eigentlich ein Künstlerkollektiv, schaffen atmosphärisch dichte Indie-Pop-Perlen. Auch hartgesottene Rocker würden dies als schön bezeichnen. :-) Ein unvergesslicher Moment mit unplugged-Session mitten im Publikum.
We Invented Paris – Iceberg

Direkt nach WIP rockten Skinny Lister nochmals. Diesmal die kleine Publikumsbühne. Aber wie. Ekstase, Freude, Rumgedance und Mitgegröle. Alles war dabei. Herrlich.
Nur der Anisschnaps war....bääääääääh. Danach brauchten wir unbedingt Stärkung in Form von Bier und Essen. Also schön lecker Bierchen und eine Calzone bestellt und hinten im Garten hingesetzt. Nick Waterhouse als Hintergrundmusik mitbekommen. Hat funktioniert. Soll aber ganz gut sein der Junge. :-)
Nick Waterhouse – Some Place
Und dann kam die Sonne. Jaaaaaaaaaaa..... Eigentlich schon während WIP aber da ist mir das grad nicht eingefallen.

Und schon entern „Dry The River“ als Main Act (wobei, beim OBS ist jeder Act irgendwie Main Act) die Bühne. Der 2009 gegründete britische Fünfer wird dem Stil des Folk-Rocks zugeordnet. Aufnahmen zu ihrem neuen Album unterbrachen sie extra wegen des OBS-Gigs. Und: Es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Hymnisch, klagend, melancholisch, befreiend, ausbrechend. Ein tolles Konzert.
Dry The River – New Ceremony
Is it getting better? Ha...wettertechnisch leider nicht. Es bricht eiseskalter Nebel herein. Die Temperaturen fallen ins Bodenlose. Nur ein Gedanke: ab ins Zelt und schön warm einpacken. NOW...
Enter Sunday.
Sonntagsprogramm:
11:30 – 12:40 surprise act
13:10 – 14:00 CROCOZEBRÁ
14:20 – 15:20 CHRISTINE OWMAN
15:50 – 16:50 TORPUS & THE ART DIRECTORS
17:20 – 18:30 THE DESOTO CAUCUS
19:00 – 20:10 THE FLAMING STARS
20:40 – 21:55 COME
22:35 – 23:50 BLAUDZUN
Nachdem der Surprise Act dieses Jahr als mörderisch gute Band angekündigt worden war, entschlossen wir uns direkt, da doch vorbeizuschauen. Die Sonne begann schon durchzugucken, bald sah man nur noch blauesten Himmel. Herrlich.
Tadaaaaaaa...“Murder By Death“
Die Band rund um Adam Turla spielt Rock und alternativen Country. Dies unterlegt mit einem Cello, das ihren Sound Richtung Goth treiben lässt. Dazu noch einen ordentlichen Schuss Western-Style und fertig ist die Mixtur. Singen sie dann noch über Whiskey oder den Teufel, ist das Ganze äußerst stimmig. Wunderbare Überraschung.
Murder By Death - As Long As There Is Whiskey In The World

Während auf der Bühne danach Crocozebra und Christine Owman auftraten, nahmen wir uns eine kleine Grillauszeit, ebenso packten wir schon unsere Sachen ins Auto, da der Wetterbericht, richtig erraten, zu späterer Stunde wieder einmal Regen angesagt hatte.
Crocozebra – Carthago
Christine Owman – Familiar Act
Wenn es dieses Jahr auf dem OBS ein „Next Big Thing“ gab, dann war es für mich auf jedenfall „Torpus & The Art Directors“. Warmer Folk-Pop, durchsetzt von Country - Einflüssen und ihrem fünfstimmigen Chorgesang. Harmonien pur. Marcus Mumford around somewhere? Mitnichten. Die fünf kommen aus Nordfriesland. Doch an ihnen ist nichts kühl. Wie sie sich über den Auftritt beim OBS freuten – einfach schön. Vom Fan zum Künstler. Und die Auflösung, wen wir schon am Samstag auf dem Campingplatz gesehen hatten. (Um ein schönes Video aufzunehmen.) Also: Check them out!!!
Torpus & The Art Directors – Fall In Love

So und jetzt mal etwas weniger euphorisch. The Desoto Caucus – musikalisch sicher über jeden Zweifel erhaben. Leider drängte sich bei uns aber eine latente Langeweile in den Vordergrund. Irgendwie hörte sich alles gleich an, keine Höhen aber auch keine Tiefen, an denen man sich reiben konnte. Klingen wie deus – gut, mochte ich ja auch noch nie. Die wurden beim letzten Konzert ja auch von ihrer Vorband – Balthazar – an die Wand gespielt. Aber liebe TDC: Manche fanden euch echt super, vielleicht fehlt mir nur der Zugang zu eurer Musik. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.
The DeSoto Caucus – Live In The Stream
Die Flaming Stars fielen in weiterer Folge einer Autobesuchs- und Döneresspause zum Opfer.

The Flaming Stars – You don’t always want what you get
Come – Thalia Zedek und Kollegen. Was ein Mascis, Mould und Cobain schon 1992 außergewöhnlich gut fanden, klingt jetzt immer noch sehr gut. Erinnerte mich stellenweise an Hole, oder müsste man das umgekehrt sehen? Wahrscheinlich schon. Come fanden sich anlässlich des 20-jährigen Jubiläums ihres Debütalbums „11:11“ wieder in Originalbesetzung zusammen. Das Album wird auch neu aufgelegt. Live eine intensive, druckvolle Performance. Guitars are good. ;-)
Come – Cimarron

Und der Headliner des Abends, in Holland bereits ein Superstar, war dann Blaudzun. Er und sein Orchester ließen sich erstmal Zeit für einen ordentlichen Soundcheck, um dann das OBS im Sturm zu beenden. Ein wunderbarer Abschluss. Wie Johannes Sigmond seine Songs präsentiert, wie sie sich entfalten, wie sie teilweise regelrecht explodieren, das ist Musik auf höchst emotionaler Ebene. Songs wie „Elephants“, „Heavy Flowers“ oder „Who took the wheel“ sind nebenbei noch Ohrwürmer allererster Güte. Zu „We both know“ stimmte das Publikum in das Pfeifen von Blaudzun ein und schuf einen grandiosen Moment der Verbindung zwischen Zuhörern und Künstler. Schön.
Blaudzun – Elephants
Was bleibt also noch zu sagen:
Fein wars, gerne kommen wir wieder. Ein familiäres, entspanntes Festival. Musikalisch eigentlich kaum Ausfälle. (Je nach Geschmack.) Das Wetter war teilweise böse. Aber was stand da auf einem Auto beim Parkplatz: „Et is wie et is!“
Genau. Also Motto: „WIEDERKOMMEN!“ und...

17. – 19. Mai 2013 in Beverungen
KoMa on Festivaltour.
Das diesjährige Motto des OBS war „Bleiben“.

Oder, in erster Nachbetrachtung: Wie erlebe ich fünf verschiedene Wettersituationen in zweieinhalb Tagen. Denn von Grau in Grau freitags nachmittags gings flugs über in ein Gewitter, dem dann Dauerregen folgte, worauf wieder Grau dran war, dann die Sonne für zwei Stunden rausschaute, dann der graue Nebel einfiel (plus extremem Temperatursturz), worauf sich sonntags morgens wieder grau einstellte und dieses sich dann in das strahlendste Blau änderte, nur um zum Abschluss wieder in strömenden Regen überzugehen.
So empfing uns das OBS zwar nicht ganz mottogemäss, aber ein echter Festivalgeher kann damit leben. Also flugs das Zeltchen aufgebaut. Der Campingplatz liegt idyllisch direkt an der Weser. Schnell ein Radlerchen getrunken und auf zum Festivalgelände. Dieses präsentiert sich ganz kuschelig als Garten der Glitterhouse Records Villa. Die Bühne ist einfach hinter dem Haus aufgebaut worden. Überall gibt es Stände und Sitzgelegenheiten. Und schattenspendende Bäume. :-)
Freitagsprogramm:
17:30 – 18:40 EVENING HYMNS
19:10 – 20:20 STEAMING SATELLITES
20:50 –22:00 TREETOP FLYERS
22:30 – 23:45 SLIM CESSNA’S AUTO CLUB
Die Evening Hymns und die Steaming Satellites haben wir noch verpasst.
Evening Hymns – Dead Deer
Steaming Satellites – Witches
Wir steigen dann zu den Treetop Flyers in den Ring. Diese fünf Jungs aus London schaffen es, britischen Sound mit amerikanischem Westküstensound zu verknüpfen und so Richtung Country Soul zu wandern. Schöne Lieder.
Treetop Flyers – Things Will Change
Slim Cessna, was gibts da noch zu sagen: Wahnsinnig, ist das eine Mischung. Southern-Gospel-Country-Gothabilly, und das als zelebrierte Halbmesse des Irrsinns. Wie dem auch sei: SPIN meinte sie seien die beste Liveband Amerikas. Wir dachten: Ganz cool, wiederholt sich aber irgendwann. Und außerdem: Stell doch mal einer den Regen ab hier!!!
Slim Cessna’s Auto Club – Three Bloodhounds, Two Shepherds, One Fila Brasileiro

Ja. Nörgeln zum Abschluss des ersten Abends. Kalt, nass, müde. Getting better on Saturday.
Samstagsprogramm:
11:30 –12:30 MICK FLANNERY
12:50 – 13:50 DANIEL NORGREN
14:10 – 15:10 THE FABULOUS PENETRATORS
15:30 – 16:30 CAROLINE KEATING
16:50 – 17:10 BOY DIVISION
17:40 - 18:40 SKINNY LISTER
19:10 – 20:15 WE INVENTED PARIS
20:45 – 22:00 NICK WATERHOUSE
22:30 – 23:45 DRY THE RIVER
Samstags morgens. Der Regen prasselt unaufhörlich auf das Zelt. Auf Mick Flannery wird aufgrund des Feuchtigkeitsüberschusses verzichtet.
Mick Flannery – Boston
Nach Frühstückchen im Zelt raffen wir uns auf und statten Daniel Norgren einen Besuch ab. Der 30-jährige Schwede im Holzfällerhemd und Barfuss rockt und bluest sich durch das Mississippidelta des amerikanischen Südens. Erdig, dreckig – so ist Rock’n Roll. :-)
Daniel Norgren – Let Me Go
Die Fabulous Penetrators und Caroline Keating lassen wir dann bei abklingendem Regen, zugunsten eines Lidlbesuches und einem anschließenden Essen beim Chinesen vor Ort, ihr Ding alleine durchziehen.
The Fabulous Penetrators – Invader Invader
Caroline Keating – Old Faithful
Ein Chop Suey (lecker) und ein Bami Goreng (nicht so ganz lecker) später zieht es uns zurück aufs Festivalgelände. Dort haben inzwischen die Hamburger „Boy Division“ die Bühne geentert. Deren Coverversionen sind brachial, rotzig und vor allem megaphonverzerrt. Wer‘s mag.
Boy Division – Can Your Pussy Do The Dog
Danach war Party angesagt. Wer Skinny Lister kennt weiss, dass hier von Anfang bis Ende Gas gegeben wird. Mit teils ältesten englischen, irischen und schottischen Volksliedern (John Kanaka) bringen sie die Menge zum Tanzen, feiern sich selbst und die Lust am Leben. Über allem kreist der „Flagon“ – ein mit Schnaps gefüllter Tonkrug. Liebenswerte Typen – spaßige Musik.
Skinny Lister – Rolling Over

Eher ruhige Klänge ließen daraufhin „We Invented Paris“ folgen. Die sympathischen Schweizer („Ihr sind jo hurageile Siacha“), eigentlich ein Künstlerkollektiv, schaffen atmosphärisch dichte Indie-Pop-Perlen. Auch hartgesottene Rocker würden dies als schön bezeichnen. :-) Ein unvergesslicher Moment mit unplugged-Session mitten im Publikum.
We Invented Paris – Iceberg

Direkt nach WIP rockten Skinny Lister nochmals. Diesmal die kleine Publikumsbühne. Aber wie. Ekstase, Freude, Rumgedance und Mitgegröle. Alles war dabei. Herrlich.
Nur der Anisschnaps war....bääääääääh. Danach brauchten wir unbedingt Stärkung in Form von Bier und Essen. Also schön lecker Bierchen und eine Calzone bestellt und hinten im Garten hingesetzt. Nick Waterhouse als Hintergrundmusik mitbekommen. Hat funktioniert. Soll aber ganz gut sein der Junge. :-)
Nick Waterhouse – Some Place
Und dann kam die Sonne. Jaaaaaaaaaaa..... Eigentlich schon während WIP aber da ist mir das grad nicht eingefallen.

Und schon entern „Dry The River“ als Main Act (wobei, beim OBS ist jeder Act irgendwie Main Act) die Bühne. Der 2009 gegründete britische Fünfer wird dem Stil des Folk-Rocks zugeordnet. Aufnahmen zu ihrem neuen Album unterbrachen sie extra wegen des OBS-Gigs. Und: Es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Hymnisch, klagend, melancholisch, befreiend, ausbrechend. Ein tolles Konzert.
Dry The River – New Ceremony
Is it getting better? Ha...wettertechnisch leider nicht. Es bricht eiseskalter Nebel herein. Die Temperaturen fallen ins Bodenlose. Nur ein Gedanke: ab ins Zelt und schön warm einpacken. NOW...
Enter Sunday.
Sonntagsprogramm:
11:30 – 12:40 surprise act
13:10 – 14:00 CROCOZEBRÁ
14:20 – 15:20 CHRISTINE OWMAN
15:50 – 16:50 TORPUS & THE ART DIRECTORS
17:20 – 18:30 THE DESOTO CAUCUS
19:00 – 20:10 THE FLAMING STARS
20:40 – 21:55 COME
22:35 – 23:50 BLAUDZUN
Nachdem der Surprise Act dieses Jahr als mörderisch gute Band angekündigt worden war, entschlossen wir uns direkt, da doch vorbeizuschauen. Die Sonne begann schon durchzugucken, bald sah man nur noch blauesten Himmel. Herrlich.
Tadaaaaaaa...“Murder By Death“
Die Band rund um Adam Turla spielt Rock und alternativen Country. Dies unterlegt mit einem Cello, das ihren Sound Richtung Goth treiben lässt. Dazu noch einen ordentlichen Schuss Western-Style und fertig ist die Mixtur. Singen sie dann noch über Whiskey oder den Teufel, ist das Ganze äußerst stimmig. Wunderbare Überraschung.
Murder By Death - As Long As There Is Whiskey In The World
Während auf der Bühne danach Crocozebra und Christine Owman auftraten, nahmen wir uns eine kleine Grillauszeit, ebenso packten wir schon unsere Sachen ins Auto, da der Wetterbericht, richtig erraten, zu späterer Stunde wieder einmal Regen angesagt hatte.
Crocozebra – Carthago
Christine Owman – Familiar Act
Wenn es dieses Jahr auf dem OBS ein „Next Big Thing“ gab, dann war es für mich auf jedenfall „Torpus & The Art Directors“. Warmer Folk-Pop, durchsetzt von Country - Einflüssen und ihrem fünfstimmigen Chorgesang. Harmonien pur. Marcus Mumford around somewhere? Mitnichten. Die fünf kommen aus Nordfriesland. Doch an ihnen ist nichts kühl. Wie sie sich über den Auftritt beim OBS freuten – einfach schön. Vom Fan zum Künstler. Und die Auflösung, wen wir schon am Samstag auf dem Campingplatz gesehen hatten. (Um ein schönes Video aufzunehmen.) Also: Check them out!!!
Torpus & The Art Directors – Fall In Love
So und jetzt mal etwas weniger euphorisch. The Desoto Caucus – musikalisch sicher über jeden Zweifel erhaben. Leider drängte sich bei uns aber eine latente Langeweile in den Vordergrund. Irgendwie hörte sich alles gleich an, keine Höhen aber auch keine Tiefen, an denen man sich reiben konnte. Klingen wie deus – gut, mochte ich ja auch noch nie. Die wurden beim letzten Konzert ja auch von ihrer Vorband – Balthazar – an die Wand gespielt. Aber liebe TDC: Manche fanden euch echt super, vielleicht fehlt mir nur der Zugang zu eurer Musik. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.
The DeSoto Caucus – Live In The Stream
Die Flaming Stars fielen in weiterer Folge einer Autobesuchs- und Döneresspause zum Opfer.
The Flaming Stars – You don’t always want what you get
Come – Thalia Zedek und Kollegen. Was ein Mascis, Mould und Cobain schon 1992 außergewöhnlich gut fanden, klingt jetzt immer noch sehr gut. Erinnerte mich stellenweise an Hole, oder müsste man das umgekehrt sehen? Wahrscheinlich schon. Come fanden sich anlässlich des 20-jährigen Jubiläums ihres Debütalbums „11:11“ wieder in Originalbesetzung zusammen. Das Album wird auch neu aufgelegt. Live eine intensive, druckvolle Performance. Guitars are good. ;-)
Come – Cimarron
Und der Headliner des Abends, in Holland bereits ein Superstar, war dann Blaudzun. Er und sein Orchester ließen sich erstmal Zeit für einen ordentlichen Soundcheck, um dann das OBS im Sturm zu beenden. Ein wunderbarer Abschluss. Wie Johannes Sigmond seine Songs präsentiert, wie sie sich entfalten, wie sie teilweise regelrecht explodieren, das ist Musik auf höchst emotionaler Ebene. Songs wie „Elephants“, „Heavy Flowers“ oder „Who took the wheel“ sind nebenbei noch Ohrwürmer allererster Güte. Zu „We both know“ stimmte das Publikum in das Pfeifen von Blaudzun ein und schuf einen grandiosen Moment der Verbindung zwischen Zuhörern und Künstler. Schön.
Blaudzun – Elephants
Was bleibt also noch zu sagen:
Fein wars, gerne kommen wir wieder. Ein familiäres, entspanntes Festival. Musikalisch eigentlich kaum Ausfälle. (Je nach Geschmack.) Das Wetter war teilweise böse. Aber was stand da auf einem Auto beim Parkplatz: „Et is wie et is!“
Genau. Also Motto: „WIEDERKOMMEN!“ und...
Thursday, 25 April 2013
SECHSAVIERZG
The Shaking Sensations

Copenhagen post-rockers, The Shaking Sensations, initially formed to escape the confines of their small, desolate and windy town in western Denmark. Little did they know, that in doing so, the five-piece would build a reputation that would see them join a group of up-and-coming post-rock bands following in the footsteps of heavyweights like Mogwai and Godspeed You! Black Emperor.
Home Is Where The Heart Is
Having released their 2010 debut EP, This Is Your Hellfire Region, the band experienced a sharp rise to prominence in Denmark due to the simple melodies that would lead the listener on a tranquil, dream like journey before culminating in a beautiful, often deafening chaos.
The Obsidian Sea
Debut album, East of Youth, encapsulates everything that is good about an over populated genre with tracks like “Our Hearts Were Young and Gay” featuring heart-wrenching guitar work throughout which, while sparse, conjures up a variety of reflective emotions. This is in stark contrast to album closer, “Homage to Boyhood”, which really defines the bands heavier side. The track also showcases why the band have opted for two drummers perfectly, both rhythmically and in terms of the sheer wall of sound they manage to create.
Glass Wings
Their new album, Start Stop Worrying, continues their way. Songs like “Anchors” or “Heavy Entity” are adventures for the listeners mind. Close the doors, darken up your room and dream yourself away.
Anchors
The Shaking Sensations have been touring extensively in both Denmark and Europe, sharing a stage with bands such as Caspian, Russian Circles, And So I Watch You From Afar, Black Math Horseman and Gifts From Enola.
Heavy Entity
(from their Homepage, merci)

Copenhagen post-rockers, The Shaking Sensations, initially formed to escape the confines of their small, desolate and windy town in western Denmark. Little did they know, that in doing so, the five-piece would build a reputation that would see them join a group of up-and-coming post-rock bands following in the footsteps of heavyweights like Mogwai and Godspeed You! Black Emperor.
Home Is Where The Heart Is
Having released their 2010 debut EP, This Is Your Hellfire Region, the band experienced a sharp rise to prominence in Denmark due to the simple melodies that would lead the listener on a tranquil, dream like journey before culminating in a beautiful, often deafening chaos.
The Obsidian Sea
Debut album, East of Youth, encapsulates everything that is good about an over populated genre with tracks like “Our Hearts Were Young and Gay” featuring heart-wrenching guitar work throughout which, while sparse, conjures up a variety of reflective emotions. This is in stark contrast to album closer, “Homage to Boyhood”, which really defines the bands heavier side. The track also showcases why the band have opted for two drummers perfectly, both rhythmically and in terms of the sheer wall of sound they manage to create.
Glass Wings
Their new album, Start Stop Worrying, continues their way. Songs like “Anchors” or “Heavy Entity” are adventures for the listeners mind. Close the doors, darken up your room and dream yourself away.
Anchors
The Shaking Sensations have been touring extensively in both Denmark and Europe, sharing a stage with bands such as Caspian, Russian Circles, And So I Watch You From Afar, Black Math Horseman and Gifts From Enola.
Heavy Entity
(from their Homepage, merci)
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